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Donnerstag, 22. März 2012

Eltern-Kind-Blogparade Woche 11: Wie kinderfreundlich ist unser Land?

Bei Testmamas Eltern-Kind-Blogparade beschäftigen wir uns in Woche 11 mit der Kinderfreundlichkeit in diesem unseren Lande.

Ui, ganz schwieriges Thema! Fangen wir doch ganz einfach mal mit dem Elterngeld bzw. der Betreuungssituation an. Das Elterngeld ist definitiv eine Verbesserung. Allerdings müsste es meiner Meinung nach mindestens 2 Jahre (voll) gezahlt werden. Denn leider ist die Abdeckung der Betreuung für Kinder unter 2 Jahren noch nicht sonderlich weit fortgeschritten. Ich wäre sehr gerne wieder nach einem Jahr arbeiten gegangen, habe aber keinen Betreuungsplatz bekommen. Der Kleine stand seit seiner Geburt auf insgesamt 5 Wartelisten in Kitas mit einer Gruppe ab 1 Jahr! Und dabei waren lediglich 2 davon hier in unserer Gemeinde - aber noch nicht mal direkt bei uns im Ort.
Mit 1 1/2 hätte er dann einen Platz in einer der Kitas haben können, aber da war die späteste Abholzeit 14.00 Uhr, was uns nicht wirklich weitergeholfen hätte, da ich zwar Teilzeit aber immer ganze Tage arbeite und nie um 14.00 Uhr auf der Matte des Kindergartens hätte stehen können!
Letztendlich hat er dann mit 2 Jahren hier in unserem Dorf einen Ganztagsplatz bekommen, und ich kann wieder arbeiten gehen. Das zweite Jahr ohne Elterngeld und Gehalt war allerdings heftig!
Und da wird es sicherlich vielen Familien so gehen.
Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Regierung endlich mal den Blick nach Skandinavien richtet... Dort scheint das alles gar kein Problem zu sein.
Überhaupt ist mir zum Beispiel in Schweden die enorme Kinderfreundlichkeit aufgefallen. Und dass, obwohl ich beide Male, die ich dort war, ohne Kinder unterwegs war! Die Schweden sind unglaublich entspannt mit ihren und anderen Kindern. Da wird niemand schief angeschaut, wenn der Zwerg im Restaurant mal laut quäkt. Hier in Deutschland muss man ja bedauerlicherweise schon sehr froh sein, wenn ein Restaurant überhaupt über einen intakten Kinderhochstuhl verfügt - von einer Kinderspielecke ganz zu schweigen!

Richtige Kinderfeindlichkeit ist mir in meiner direkten Umgebung noch nicht untergekommen. Wir wohnen allerdings auch in einer sehr ländlichen Gegend, was bestimmt einen Unterschied zur (Groß-) Stadt macht.
Viele Geschäft hier sind nicht mit dem Kinderwagen zugänglich, aber ich hatte für solche Fälle immer ein Tragetuch dabei. Damit ging's dann auch ganz gut. Beim Bäcker gibt's das obligatorische Gummibärchen - oder für die ganz Kleinen auch schon mal ein halbes Hörnchen - und beim Metzger wird als erstes die Scheibe Fleischwurst für den Nachwuchs über die Theke gereicht. Inzwischen hat auch fast jeder Supermarkt eigene Einkaufswagen, auf dem man die Babyschale befestigen kann, und in vielen Drogerien gibt es sogar kostenlose Wickelstationen (die man in den meisten Restaurants allerdings auch noch vergeblich sucht...).

Der einzige absolut kinderunfreundliche Ort, der mir spontan einfällt, ist der Frankfurter Flughafen! Im gesamten Terminal 1 gibt es lediglich eine einzige Kinderspielecke, und da ist (fast) alles mit Münzeinwurf ausgestattet! Wickelstationen kann man (meistens) auch vergeblich suchen oder die nächste ist ca 1 km Fussmarsch entfernt! Im Terminal 2 gibt es immerhin einen großen kostenlosen Spielbereich... Das ist aber definitiv viel zu wenig! Aber sowas nimmt halt Platz weg - in der Ecke könnte man ja prima noch einen Laden unterbringen...

Bin gespannt, was die anderen alle so geschrieben haben! Ich geh jetzt ein wenig stöbern.

Die Preise werden in dieser Woche bereitgestellt von Online Backup Info, Baby + Familie, Not Just Pink und working KIDS!

Bianca

Kommentare:

Maike hat gesagt…

ja an den Kitaplätzen muss bei uns im Land echt gearbeitet werden. Egal obs im Grundlegenden um die Vorhandenheit geht aber auch um die Betreuungszeiten...

LG Maike

Testpapa hat gesagt…

Vielenb Dank für deinen Beitrag :-)
Bei uns sind die Kitaplätze auch rar, aber die Gemeinde möchgte allen Kindern eine Betrauung bieten, so das hier ein Containerkindergarten reaktiviert wurde, der nach einem Kinderhausneubau eigentlich weg sollte. Die Gemeinde war angeblich total überrascht wieviele Kinder danach noch auf den Wartelisten standen...ich dachte die haben Melderegister...