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Mittwoch, 27. April 2011

Buchempfehlung/Book review: Anständig essen

Das Monatsthema für März/April der lesenden Minderheit lautete ja: "lies ein Buch, dessen Titel oder dessen Inhalt mit Kochen, Speisen, Getränken oder Lebensmitteln zu tun hat".
Aus diesem Grunde hatte ich mir in unserer Bibliothek das Buch "Anständig essen" von Karen Duve ausgeliehen und mit großem Interesse gelesen.

Die Autorin berichtet über ihre Erfahrungen und Recherchen zum Thema Vegetarismus. Genauer gesagt probiert sie verschiedene Ernährungsformen wie reine Bio-Kost, vegetarische und vegane Ernährung und sogar fructarische Ernährung jeweils für mehrere Monate aus.

Es wird es viel über Massentierhaltung berichtet; hierbei allerdings nicht nur über die Haltung der Tiere, die für die Schlachtung vorgesehen sind, sondern eben auch z. Bsp. über die Hühner und Kühe, die wegen ihrer Eier bzw. ihrer Milch gehalten werden. Glücklicherweise hat Karen Duve eine sehr humorvolle Art zu Schreiben, so dass dieses wichtige Thema auch noch leicht und verständlich und keineswegs trocken vermittelt wird.

Im Grunde weiß man recht viele dieser Dinge, die Frau Duve in ihrem Buch beschreibt, ja eigentlich schon... Aber ein paar für mich neue und sehr überraschende Dinge habe ich doch gelernt. Dennoch musste ich mich über mich selbst doch wundern, wie "gut" man das Leiden und die Qualen dieser Tiere beim Verzehr eines Schnitzels oder des Leberwurstbrotes ausblenden kann! Naja, konnte!
Inzwischen fällt mir das nicht mehr so leicht. Deshalb habe ich auch beschlossen an meiner Ernährung - zumindest probeweise - etwas zu ändern.
Mehr dazu werde ich Euch nächste Woche in meinem Post über das Monatsmotto für Mai berichten!

Auf alle Fälle ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Mein Denken hat sich durch diese Lektüre geändert. Und jeder, der sich mal kritisch mit den Tieren (!) auf seinem Teller auseinandersetzen möchte, rate ich: Lies dieses Buch!

This month's reading motto at the reading minority was "to read a book about food or beverages". This time I read the book "Eating respectably" by Karen Duve.
Unfortunately this book has only been published in German (so far).


The author starts thinking about the pain and suffering of the animals that will end up on our plates for our pleasure. She tries out different diets like all organic, vegetarian, vegan or only fruit/vegetable that won't harm the stock plants. I already knew or heard about many of the facts she describes, but a few things were also completely new to me. I was very surprised about myself how well I can suppress this knowledge while eating my sausages or steaks!
Well, I could!
But not anymore... I decided to change a few things about my eating habits now that I read this book. I will tell you more about this decision in next week's post about my motto of the month for May!

For those who don't speak German but want to read something about this topic I can recommend Jonathan Safran Foer's Eating Animals!


Bianca

Kommentare:

Simone @ Doberman's by the Sea hat gesagt…

Hoert sich nach einem interessanten Buch an. Berichte uns von deinen Erfahrungen beim anders essen! LG

Sue hat gesagt…

Da war ich aber erst geschockt, als ich den Muemmelmann auf dem Buchcover sah...dachte schon, du futterst den Osterhasi ;o)
Bin schon auf Deinen Versuchsbericht gespannt. Leider wollen die restl. Familienmitglieder hier nicht immer so, wie ich es gerne haette. Hoffe, Deine sind da aufgeschlossener.
LG,
Sue

Träumerin hat gesagt…

Liebe Bianca

vielen Dank für diese Buchvorstellung! Klingt interessant!
Ich arbeite auch immer an unserer Familienernährung....mal klappt es besser, mal weniger! Berichte uns dann von Deinen Aenderungen, bin gespannt!
Liebe Grüsse
Träumerin

Shushan hat gesagt…

Huhu! Das Buch habe ich auch erst vor ca. 2 Wochen gelesen und fand es, wie Du, ziemlich gut. Fleisch esse ich schon seit letztem Sommer kaum noch, auch da war ein Buch ausschlaggebend: "Tiere essen" von Foer. Momentan versuche ich auch, meinen Milch- und Eierkonsum nahe Null herunterzufahren. Ausnahmen mache ich schon ab und zu, aber möglichst selten (bei den Milchprodukten öfter, bei Eiern und Fleisch kaum noch). Bei den ersten Grillwürstchen in dieser Saison konnte ich nicht wiederstehen und die Sache mit dem Reste aufessen kenne ich natürlich auch. Ich bin gespannt, was Du berichten wirst!