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Dienstag, 5. Juni 2012

Let it bloom {12:12:2012 #6}


Eigentlich ist meine Lieblingsblume ja die Magnolie; aber erstens habe ich vergessen Fotos zu machen, als die blühten, und zweitens haut mich unser Jasmin im Garten dieses Jahr um mit seiner Blütenpracht!

Gestern Abend hat es allerdings ganz schön gestürmt, und der Jasmin hat ziemlich darunter gelitten...
Nichtsdestotrotz sieht er immer noch wunderschön aus und verdient sich somit einen Platz in der Monatsmotto-Galerie!

Hier gibt's noch sooo viele schöne Blumen zu bestaunen!

Bianca

Montag, 4. Juni 2012

Rezension: sternhagelglücklich von Christoph Koch

Christoph Koch : sternhagelglücklich
Wie ich versuchte, der zufriedenste Mensch der Welt zu werden

Klappentext:

Glück kann man nicht kaufen, aber finden …

Von 100 Befragten werden 99 auf die Frage, wie es geht, antworten: »Es könnte besser sein.« Und auf die Frage, was ihnen zum Glück fehle, sofort Antworten haben. Doch macht mehr Geld, ein Vollrausch oder die Familie wirklich glücklich? 

Christoph Koch hat sich auf die Suche begeben: Bei Psychologen und Hirnforschern. In Indien und im Altersheim. Beim Sport und (zweimal!) vor dem Traualtar. Statt zum Supermarkt zu gehen, ist er gehüpft. Er hat Psychopharmaka geschluckt und für sein Experiment sogar im Lotto gewonnen. Am Ende kommt er zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Jeder sucht sein Glück. 

Christoph Koch sucht es an ganz besonderen Orten …


Dieses Buch ist ein wahrer Glücksgriff!
Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite genossen und war echt traurig, als es zu Ende war!

Ein Jahr lang hat Spiegel-Bestsellerautor Christoph Koch versucht, dem Glück auf die Spur zu kommen.
Intensive Recherche, was denn nun alles angeblich glücklicher machen soll, liessen den Autor wirklich interessante Sachen ausprobieren wie einen Hüpferlauf in der Öffentlichkeit, Lach-Yoga oder private Gesangsstunden. Aber auch die "offensichtlichen" Dinge wie Heiraten (ich denke mal, das hatte er ohnehin vor - so hoffe ich zumindest!), Meditation, ein Glückstagebuch führen, Sport, Gartenarbeit und ein Ehrenamt.
Darüber hinaus fliegt er für sein Experiment sogar in der Welt herum, um bestimmte Leute zu interviewen oder an Workshops teilzunehmen.
Ein wirklich beeindruckendes Engagement!

Nicht alles hat für ihn funktioniert, trotzdem war sein Glückslevel nach Beendigung der 1jährigen Glückssuche um einiges höher als zu Beginn. Das hat mich schon beeindruckt.
Klar kann ich nicht einfach mal nach Indien fliegen um Lach-Yoga für mich zu testen, aber es gibt wirklich enorm Vieles, das man ganz einfach und (größtenteils) kostenlos ausprobieren kann.
Einige Ideen werde ich definitiv testen.

Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Es war lustig, informativ, sehr, sehr gut recherchiert (mit vielen - oft ebenfalls unterhaltsamen - Fußnoten) und machte mich allein durch's Lesen ein wenig glücklicher!
Eigentlich wollte ich das Buch ja "weitergeben" - geht gar nicht! Das behalte ich mal schön in meinem Bücherregal, um immer mal wieder darin blättern zu können!

Am Tag, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, habe ich mir in unserer Bibliothek gleich das Buch "Ich bin dann mal offline" von Christoph Koch ausgeliehen und genauso verschlungen. In diesem Buch versucht der Autor 6 Wochen ohne Internet und Handy auszukommen! Ebenfalls sehr empfehlenswert (zumindest die Lektüre, ob ich das Experiment durchstehen würde, bezweifele ich!)!

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und an Blogg Dein Buch für die Bereitstellung dieses tollen Buches!

 Bianca



Freitag, 1. Juni 2012

Going Green in June


Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Juni!
Kinder, wie die Zeit vergeht! 2012 ist schon fast zur Hälfte rum, und ich habe das Gefühl, dass ich von den Dingen, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, noch so gut wie nix geschafft habe...

Eines, was ich mir vorgenommen hatte, war: Umweltbewusster zu leben.
Ich meine jetzt nicht wirklich dramatische Veränderungen, sondern eher so ganz kleine Dinge, die jede(r) von uns so im Privaten tun kann, um die Umwelt etwas zu schonen.

Jetzt im Juni möchte ich mich mal (hier) ausgiebig mit diesem Thema beschäftigen. Vielleicht macht ja noch jemand mit?

Heute - am ersten Tag - fange ich dann auch wirklich ganz klein an. Nämlich mit Stoffbeuteln!
Inzwischen haben sich so einige davon bei uns daheim angesammelt; ich könnte aber noch nicht mal bei der Hälfte davon sagen, wo die eigentlich herstammen. Geht's Euch auch so?
Direkt im Flur neben der Eingangstür haben wir ein kleines Körbchen, in dem die Stoffbeutel "gelagert" werden. Sinn ist es ja, dass man VOR dem Einkaufen welche davon einsteckt. Ich vergess das aber ganz gerne mal und muss mich dann im Laden ärgern.
Ich kaufe dann allerdings auch keine Plastiktüten, sondern transportiere die Lebensmittel lose im Kofferraum und stopfe sie dann daheim entweder in eine Klappkiste oder in Stoffbeutel, um sie ins Haus zu transportieren.
Absolut umständlich und noch dazu Zeitverschwendung! Hätte man gleich Beutel dabei gehabt, hätte man die Lebensmittel an der Kasse gleich in diese packen können.

Diesen Monat möchte ich also mal konsequent daran arbeiten, immer Stoffbeutel dabei zu haben. Deshalb werde ich mir jetzt gleich auch einen davon in die Handtasche stecken und 1-2 in den Kofferraum meines Autos legen.

Wusstet Ihr eigentlich, dass jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich 65 Plastiktüten verwendet? Benutzt werden sie dann für ca. eine halbe Stunde, aber da sie ja nicht biologisch abbaubar sind, verweilen sie danach noch ca. 100-400 Jahre (!!!) auf unserer Erde! Und auch dann sind sie noch nicht komplett verschwunden, sondern nur in ganz kleine Teile zerfallen....
Los Angeles hat übrigens bereits vor 2 Jahre Plastiktüten verboten! Das nenn ich mal konsequent!
Auf Utopia.de gibt's ein nettes kleines Filmchen zum Thema Plastiktüten (2,5 Minuten lang). Schaut's Euch mal an!

Inzwischen gibt es auch vermehrt sogenannte Bio-Tüten, die angeblich zu 100% kompostierbar sind. Doch gerade vor Kurzem hat der Deutsche Umweltverband davor gewarnt. In keinem heimischen Komposthaufen herrschen die nötigen Temperaturen, damit diese Bio-Tüte sich wirklich schnell genug zersetzt.
Und auch die Kompostwerke sortieren diese Tüten umständlich aus dem Biomüll raus und verbrennen sie letztendlich doch, da die Entsorger den Kompost nicht so lange lagern können, wie es die Bio-Tüte benötigen würde!
Weitere Infos zur "Mogel-Tüte" findet Ihr übrigens hier! Sehr interessant.

Also: Keine Plastiktüten mehr aus Supermarkt oder Kaufhaus für diesen Haushalt!

Wie macht Ihr das denn? Verzichtet Ihr bereits gänzlich auf Plastiktüten, oder benutzt Ihr sie noch sporadisch so wie wir bislang?

Bianca