CLICK HERE FOR FREE BLOGGER TEMPLATES, LINK BUTTONS AND MORE! »
Posts mit dem Label Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 3: BÜCHER

Hach, das ist ein schönes Thema in der Eltern-Kind-Blogparade! Ich liebe Bücher und das schon immer! Als Kind und Jugendliche habe ich Bücher nur so verschlungen, und irgendwie hat das bis heute kaum nachgelassen (mal von der Zeit her abgesehen, die einem als Mama zum Lesen bleibt). Ich lese immer gerade mindestens ein Buch - meistens eher 2 Stück gleichzeitig.

Mein allerliebstes Kinderbuch war definitiv Die Töpfchenhexe von Vera Ruoff. Leider gibt's das gar nicht mehr. Ich habe mein altes Exemplar aber noch. Ich glaube, mein Großer fand's nicht so spannend, als wir es zusammen gelesen haben. Vielleicht habe ich da in ein paar Jahren beim Kleinen mehr Glück...
Dann habe ich natürlich - wie viele Mädchen - die Bücher von Enid Blyton geliebt: Hanni und Nanni, Dolly, Tina und Tini und die 5 Freunde. TKKG und die 3 Fragezeichen mochte ich auch sehr gerne (von denen auch supergerne die Hörspiele - die 3 Fragezeichen eigentlich sogar heute noch!).
Und eines der wenigen Bücher, das ich in meinem Leben 2x gelesen habe, ist Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Ein wunderbares Buch!

Unser Großer liebte alle Bücher, in denen Traktoren vorkamen! Besonders beliebt war: Trecker fahrn! von Andreas Dierßen. Das habe ich gefühlte 1 Million mal gelesen! Ist aber auch süß!
Dann gibt es natürlich die schönen Bücher von Eric Carle. Hier lieben wir besonders Die kleine Raupe Nimmersatt und Die kleine Spinne spinnt und schweigt oder Den kleinen Käfer Immerfrech!
Leider gibt es die Reihe der kleinen Krabbler von Antoon Krings nicht mehr - nur noch gebraucht. Kann ich aber sehr empfehlen für Kinder ab 2 1/2!
Ebenfalls nur noch gebraucht gibt es die Berufe-Reihe von Ralf Butschkow. Ich liebe die Zeichnungen und unser Kleiner ist - wie vorher der Große - ganz verrückt danach!
Ralf Butschkow hat übrigens auch die Zeichnungen für die Reihe der Drachenjäger-Akademie und die Fälle für Kwiatkowski gemacht. Zum Niederknien und sehr empfehlenswert!

Inzwischen ist der Große ja schon durch sämtliche Harry Potter-Bände durch. Nebenbei liest er noch die 3 Fragezeichen und - gerade sehr "in" - Gregs Tagebücher!
Ganz aktuell liest er (als alter Fußballfanatiker!) 11 Freunde müsst ihr sein von Sammy Drechsel, und es gefällt ihm wohl sehr gut.

Ratgeber gibt es natürlich in unserem Haushalt jede Menge! Vom Stillbuch über Kinderkrankheiten und Homöopathie für Kinder bis zu (meinem derzeitigen Favoriten) Steady Days von Jamie C. Martin. Ich hatte noch viel, viel mehr, die ich aber zwischendrin immer mal wieder verkauft habe.

Wenn ich jetzt mal anfangen würde so RICHTIG nachzudenken, dann käme ich bestimmt noch auf viel, viel mehr wunderbare und empfehlenswerte Kinderbücher!
Stattdessen höre ich aber jetzt hier auf, hoffe Euch ein klein wenig inspiriert zu haben und gehe jetzt bei "den anderen" stöbern!

Und zu gewinnen gibt es diese Woche Buchpakete und Gutscheine gesponsert von Gobo-Kinder.de, vom Coppenrath-Verlag und von Shopclever!

Achja, und wer's noch nicht gesehen hat: Bei mir gibt's hier auch was zu gewinnen!

Bianca

Freitag, 20. Januar 2012

Eltern-Kind-Blogparade: Aufgabe 2 - Wie alles begann!

Wie alles begann - Schwangerschaft, Geburt und Babyzeit.
So lautet die Aufgabe 2 der Eltern-Kind-Blogparade.
Ui, das ist ein Brocken!

Beide Jungs waren bzw. sind absolute Wunschkinder. Und im Grunde war ich beide Male sehr gerne schwanger. Bis auf die anfängliche morgendlich Übelkeit hatte ich allerdings auch wenig körperliche Beschwerden. Auch die Schwankungen in meiner Gefühlswelt hielten sich in Grenzen, und so richtig seltsame Gelüste gab's bei mir auch nicht.
Ausser: In der ersten Schwangerschaft hatte ich auf einmal unglaublichen Appetit auf Oliven - und bis dahin habe ich Oliven gehasst! Ich esse sie sogar immer noch sehr gerne, und unser Großer war von Anfang an verrückt danach. Ich kenne bis heute kein (kleines) Kind ausser ihm, das sich auf seine Pizza "extra Oliven" bestellt!

Die Namenswahl für den Großen fiel uns sehr leicht. "Etwas Nordisches" sollte es sein; das stand irgendwie von Anfang an fest. Nach Anschaffung eines Buches mit nordischen Vornamen waren die beiden passenden Namen sehr schnell gefunden, und bis heute bin ich noch sehr damit zufrieden (und der Große hat sich auch noch nicht beschwert)!
Beim Kleinen war's schon schwieriger. Die Auswahl hat ewig gedauert, und beide hatten wir jeweils einen Favoriten, den wir gerne als ersten Vornamen wollten - der andere Name sollte dann automatisch der zweite Vorname werden. Irgendwie hat sich mein Mann letztendlich durchgesetzt...

Einen ausführlichen Geburtsvorbereitungskurs habe ich nur (allein) beim ersten Kind gemacht. Beim Zweiten wusste ich ja schon, wie's geht, nicht wahr? Da es für meinem Mann aber das erste Kind war, haben wir zusammen noch einen Wochenend-Crashkurs in Babypflege und Co. für Paare gemacht!

Der Große kam insgesamt 1 Woche zu früh, was wohl mit daran lag, dass ich mir kurz vor Entbindungstermin noch einen fiesen Grippe-Virus eingefangen hatte. Der Kleine wiederum wollte gar nicht raus! Nachdem er schon 14 Tage über den Termin war, musste er dann doch in der Klinik "rausgelockt" werden. Er war dann auch schon ein richtig kleiner Brummer mit knapp über 4000 g!
Beide Kinder sind aber (inzwischen) eher dürr und keine allzu guten Esser. Das treibt mich manchmal ganz schön in den Wahnsinn!

Manchmal vermisse ich die Babyzeit sehr - besonders, wenn man mal wieder irgendwo kleine Babies "live" sieht. Andererseits ist es auch schön, dass die eigenen Kinder immer selbständiger werden und man selbst ein Stückchen "Freiheit" zurückbekommt.
Ich glaube als nächstes graut mir wohl vor der Pubertät des Großen, die - so bin ich zumindest der Meinung - schon in den Startlöchern lauert!

Auch in Woche 2 wird die Eltern-Kind-Blogparade wieder durch tolle Gewinne gesponsert.
Und zwar gibt es von der Firma Nuby insgesamt 4 Überraschungssets für Babies ab 6 Monate zu gewinnen. Ausserdem gibt es dazu von der Firma Babystrauss noch einen Babylolli obendrauf!

Für die Eltern mit etwas älteren Kindern gibt es von Spielwelt.de einen von 3 Gutscheinen im Wert von 25,- Euro zu ergattern. Hierfür drücke ich mir einfach mal selbst die Daumen!

Anfang nächster Woche gibt's hier bei mir übrigens auch mal wieder was zu gewinnen. Schaut doch mal vorbei!

Bis nächste Woche,

Bianca

Sonntag, 3. Oktober 2010

Kleine Liebesbotschaft für die Brotbox / Little Lunchbox Note

Mein Großer hat vor Kurzem im Englischunterricht ein Lied über "Mini-Monsters" gelernt, das ihm (und mir dadurch zwangsläufig auch) nun nicht mehr aus dem Kopf geht. Dadurch inspiriert fielen mir die hübschen digitalen Monster-Scrapbooking-Papiere ein, die ich neulich mal bei Design House Digital heruntergeladen habe. Ich dachte mir also, dass man daraus bestimmt hübsche kleine Zettel für die Brotbox des Großen basteln könnte.
Gedacht - getan! So sehen sie aus:

Leider kann ich sie Euch aus rechtlichen Gründen nur zeigen und nicht zum Download bereitstellen (die Papiere gibt's aber hier).
Und ähnliche Vorlagen findet man z. Bsp. hier: Sowohl mit Text (auf Englisch) als auch ohne Text.

Mein Sohn fand den Zettel, den ich ihm zu seinem Schulfrühstück gelegt hatte übrigens "total peinlich"! Allerdings schob er noch ein leises "Mama ein bisschen hat's mich auch gefreut; aber bitte keine Zettel mehr reinlegen!" hinterher. Dabei hatte ich noch nicht einmal etwas von "Küssen" oder "liebhaben" geschrieben! Hmpf - er wird halt erwachsen!

Bianca

My big son just learned a song about "mini-monsters" in English class that he now constantly sings at home (can't get it out of my head either now!). This reminded me of those cute digital scrapbooking papers I recently downloaded from Design House Digital with such lovely monsters on them. I thought they would be perfect for creating little lunchbox notes for my son's school breakfast!
Well, this is what they looked like after I spent half an hour working with Photoshop:

Unfortunately I can only show them to you due to copyright reasons, but you can find the papers here!
And you can download similar templates with and without text here (also very cute!).

By the way: my son said that the little note I put in his lunchbox was "sooo embarrassing"! After a minute he added: "Mama, I did like it a little bit, but please don't put any further notes in my lunchbox!" And I didn't even write anything about "kisses", "hugs" and "loving him" on the note! He is growing up - sniff...

Bianca

Montag, 13. September 2010

Abschied von...


... den geliebten Pekip-Stunden des Kleinen!
Letzte Woche hatten wir nach einem guten Jahr regelmässigen 1x-pro-Woche-Pekip-Treffen unsere letzte "Stunde".
Ach ja, weiß jemand nicht, was Pekip ist? Pekip steht für "Prager Eltern Kind Programm" und wurde schon vor über 40 Jahren von dem Prager Psychologen Dr. Jaruslav Koch entwickelt.
Genau genommen ist es eine pädagogische Entwicklungsbegleitung durch Spielen ohne störende Kleidung, Kontakt zu anderen gleichaltrigen Kindern, sowie durch Bewegungs-, Sinnes- und Spielanregungen innerhalb des 1. Lebensjahres.
Wer Interesse an ausführlicheren Infos hat, findet sie auf der Seite von Sprössling. Die Kurse von Sprössling werden in Mainz angeboten.

Darüber hinaus ging unsere liebe Kursleiterin Anette auch auf alle Fragen rund um's Kind ausführlich ein. Sie hat uns aus so einigen vertrackten Situationen geholfen und - mir zumindest - jedesmal genau die Antwort und Lösung geliefert, auf die ich gewartet hatte!
Auf diesem Wege nochmal HERZLICHEN DANK ANETTE!

Ich bin absolut davon überzeugt, dass diese Stunden für unseren Kleinen von großem Nutzen waren und kann Pekip nur empfehlen!

Wie gesagt, jetzt sind wir gerade etwas traurig, dass das Jahr schon vorbei ist, aber es geht ja auch schon munter weiter mit Wassersicherheitskurs und Mutter-Kind-Turnen!

Manchmal frage ich mich allerdings, ob wir unseren Kindern nicht schon zu viel Programm "aufhalsen"...? Speziell bei dem großen Schulkind fällt mir immer wieder auf, dass neben Schule, Hausaufgaben, Sport und Verabredungen kaum noch Zeit für uns als Familie bleibt. Lediglich abends die Stunde während des gemeinsamen Abendessens und kurz vor dem Schlafengehen der Kinder, kann man noch ein bisschen "gute Zeit" miteinander verbringen...

Geht Euch das auch so? Wie schafft Ihr es, dass die Familie nicht zu kurz kommt?

Bianca

Montag, 23. August 2010

Bildschirmzeit für Kinder

Seit Einzug des Nintendo DS an Weihnachten 2008 in unser Heim gibt es den konstanten Kampf um mehr Bildschirmzeit zwischen meinem Großen und mir! Außer Nintendo will das Kind ja schließlich auch noch fernsehen - und DVDs sowieso!
Wo zieht man da die Grenze? Also habe ich mich mal ein wenig schlau gemacht im Netz, in Ratgebern und natürlich - nicht zu vergessen - bei den anderen Müttern gleichaltriger Jungs.
Wir haben uns dann auf 1 Stunde Bildschirmzeit durchschnittlich am Tag geeinigt. Darin enthalten sind Spielzeit am Nintendo oder (ganz selten mal) am PC, fernsehen und DVDs schauen. Gerechnet wird bei uns wöchentlich, so dass sich der Große die Zeit selbst einteilen kann. Schaut er z. Bsp. montags schon eine Harry Potter-DVD, dann bleibt für den Rest der Woche eben weniger Zeit... Das klappt soweit ganz gut; allerdings NUR, wenn ich die verbrauchte Zeit täglich aufschreibe! Das kann sich ja auch donnerstags schon keiner mehr merken, was er Montag bis Mittwoch so gespielt und geschaut hat, oder?
Auf alle Fälle haben wir (fast) keine Diskussionen mehr! Und das erleichtert einer Mutter das Leben schon enorm.
Seit der Fußball-WM haben wir allerdings keine Stunden mehr aufgeschrieben. Für die Zeit der WM gab es keine beschränkte Bildschirmzeit - das wäre ja auch echt unfair bei einem fußballfanatischen 9jährigen Jungen! Direkt im Anschluss an die WM haben die Sommerferien begonnen: Da wollten wir natürlich auch nicht so streng sein, zumal er im Urlaub auf dem Campingplatz sowieso keinen Fernseher und Nintendo hatte!
Letzte Woche dann die erste Schulwoche: Schonfrist... Aber heute haben wir wieder mit dem Aufschreiben angefangen. Und weil's so schön ist und so einen Spaß macht, habe ich auch endlich mal eine LISTE dazu entworfen! Es gibt sie einmal in Weiß:

Zum Download geht's hier!

Oder in Farbe:Zu dieser Liste findet Ihr den Link zum Downloaden hier!
Ich werde mir das Ganze im DIN-A-5-Format ausdrucken, in eine Klarsichthülle packen und zu all den anderen Dingen an den Kühlschrank hängen (was bin ich so dankbar für unseren großen amerikanischen Kühlschrank!). So kann man die Liste jede Woche auswischen und neu beschriften.
Ich hoffe, Euch gefällt, was ich da gebastelt habe und habt evtl. sogar auch Verwendung dafür!

Bianca




Montag, 16. August 2010

Es geht auch ohne Zoff - oder: Wie bringe ich meine Kinder dazu, im Haushalt zu helfen?


Wie gestern schon angedeutet, möchte ich heute über das Buch "Es geht auch ohne Zoff " von Bonnie McCullough und Susan Monson berichten. Ursprünglich bin ich in einem der tollen amerikanischen Blogs, auf denen so viele von uns unterwegs sind, auf die englische Originalausgabe aufmerksam geworden, als es eben in einem Post darum ging, wie man seine Kinder dazu bewegen kann, auch mal im Haushalt etwas mitzuhelfen.
Mein Großer war da bislang eher nicht so begeistert...

Im Buch wird man erst einmal dazu aufgefordert sich Ziele zu setzen. Im Klartext heißt das, man soll sich Gedanken machen, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten man seinen Kindern beigebracht haben möchte, bis sie irgendwann mal alt genug sind um auf eigenen Füssen zu stehen.
Mir gefällt gut, daß es zu allen Themenbereichen, die in dem Buch angesprochen werden, immer auch eine Menge Beispiele - und diese sogar nach Alterstufen aufgeteilt - gibt.

Weiter geht es beispielsweise mit der Gründung eines Familienrates. Dort können dann die anstehenden Veranstaltungen, Termine und auch Ausflüge und Urlaube besprochen werden. Aber es dürfen und sollen (!) auch Beschwerden vorgetragen werden. Wichtig ist, daß alle sich genau zuhören und einander ernst nehmen. Dies ist ein Punkt, den ich gerne in Zukunft noch umsetzen möchte!

Als nächstes kommen die Dienstpläne! Hier gibt es ganz viele Beispiele; da ist für jeden und für jede Altersklasse was dabei. Wir haben uns für den Moment auf unseren Tages-Plan geeinigt, den ich gestern vorgestellt habe.

Es werden einem unzählige Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Kinder zum Mithelfen motivieren (Lob, Belohnungen) kann, aber auch wie die Konsequenzen auszusehen haben, wenn es mal nicht so klappt.
Hierbei gefiel mir gleich der "Acht-Uhr-Appell" so gut, daß ich den direkt nach der Lektüre umgesetzt habe! Dabei nimmt man eine kleine Kiste oder Karton und nennt sie von nun an "Extra-Service-Kiste"! Mit dieser Kiste geht man abends um 8 Uhr (daher der Name) durch die Wohnräume (Kinderzimmer ausgenommen) und sammelt alles ein, daß dem / oder den Kind(ern) gehört, tagsüber irgendwie aus den Kinderzimmern ins Wohnzimmer, Bad oder Küche gewandert ist aber nicht wieder zurückgebracht wurde.
Diese Dinge müssen die Kinder dann wieder auslösen. Und zwar durch kleine von den Eltern bestimmte Aufgaben, die das Kind in seinem Tempo innerhalb von 5 Minuten erledigen kann. Wobei das Kind bestimmt, wann es welches Teil auslösen möchte.
Das funktioniert bei uns supergut! Als Aufgaben haben wir z. Bsp. Müll runter bringen, den Fernseher abstauben oder die Wäsche aus dem Trockner holen. Am ersten Abend fanden wir noch ca. 5-7 Sachen, am zweiten Abend waren es 3-4, und ab dem vierten Tag fanden wir meistens schon nichts mehr oder höchstens 1 Gegenstand!
Das Kind weiß ja, daß der Acht-Uhr-Appell eben jeden Abend um 8 Uhr stattfindet und ist selbst dafür verantwortlich, ob es seine Sachen rechtzeitig wegräumt. Hin und wieder geben wir aber auch kleine Hinweise wie: " Mensch, es ist ja schon 10 vor 8! Da musst Du aber bald Zähne putzen." Dann wird auf einmal hektisch um sich geblickt und schnell noch das eine oder andere eingesammelt und ins Kinderzimmer gebracht!

Als Anhang findet man dann noch konkrete Tipps zu den Themen "Wie Sie Ihrem Kind helfen können, sich richtig für den Schultag vorzubereiten", "Wie Sie Ihrem Kind bei den ersten Kochversuchen helfen können", "Wie Sie Ihrem Kind helfen können, sich mit der Nachbarschaft und der Stadt vertraut zu machen" und "Wie Sie Ihrem Kind helfen können, Berufe kennenzulernen und seine Zukunft zu planen".

FAZIT: Alles in allem der beste Ratgeber, der mir seit langem in die Hände gefallen ist! Vieles ist so einfach und einleuchtend, daß man sich bislang an die Stirn klopfen möchte und sich fragt, wieso man da nicht schon längst selbst drauf gekommen ist!
Man selbst fühlt sich schon während der Lektüre voll motiviert und möchte am liebsten gleich ALLES umsetzen!

Unser nachmittägliches Brainstorming unseren Tagesplan betreffend, hatte folgendes Ergebnis:

Vor der Schule: 1. Bettdecke zum Lüften aufdecken 2. Fenster öffnen 3. Frühstücken 4. Anziehen und Zähne putzen
Nach der Schule: 1. Brotdose und Trinkflasche in die Spüle stellen 2. Hausaufgaben machen 3. 5-Minuten-Haushaltsaufgabe 4. 5 Minuten Zimmer aufräumen
Vor dem Bett: 1. Schulranzen für den nächsten Tag packen 2. Spielsachen in der Wohnung einsammeln 3. Anziehsachen für den nächsten Tag rauslegen 4. Schmutzwäsche in den Wäschekorb im Badezimmer bringen

Ich weiß nicht, wie lange wir bei genau dem Plan bleiben werden, aber das ist ja auch das Praktische an einem Plan, den man einfach auswischen kann: Man kann ihn beliebig ändern!

Bianca

Sonntag, 15. August 2010

Schulanfang = Neuanfang

Morgen beginnt ja in unserem schönen Bundesland Hessen die Schule wieder. Ist das nicht schön?
Endlich wieder ein geregelter Tagesablauf!
Ich muß leider zugegeben, daß wir in unserer Familie - und das obwohl der Große nun schon in die 4. Klasse kommt - immer noch keine feste Routine die Schule betreffend haben. D.h. keine bestimmten Aufgaben, die das Kind noch vor der Schule erledigen sollte, keine bestimmte Zeiten, an denen die Hausaufgaben gemacht oder Schulranzen und Schreibtisch aufgeräumt werden.
Das wird jetzt anders!
Hab ich allerdings die letzten drei Jahre zu Schulbeginn auch immer schon gesagt...
Naja, ist ja niemals zu spät, um doch noch organisiert zu werden - und schon gar nicht für 9jährige Knirpse!
Und inzwischen habe ich das Buch "Es geht auch ohne Zoff" von Bonnie McCullough und Susan Monson gelesen, über das ich gerne morgen berichten möchte.
Kinder lieben Pläne und Listen, genau wie - manche von uns zumindest! - wir das auch tun und empfinden eine tiefe Genugtuung, wenn sie wieder einen Punkt auf ihrer Liste abhaken können!
Nun: Das möchte ich mir jetzt auch zu Nutzen machen! Folgende Liste wird ab morgen für unseren Großen am Kühlschrank hängen:

Da ich auch mittlerweile rausgefunden habe, wie ich meine Listen als PDF-Datei zur Verfügung stellen kann, könnt Ihr diese Liste nun auch downloaden!
Hoffe, das klappt so, wie ich mir das vorstelle! Falls nicht, sagt doch bitte Bescheid.
Es gibt noch eine Menge anderer Listen im Web, die ich auch alle ganz schön finde, beispielsweise auch für kleinere Kinder, und zwar hier oder hier. Aber meine eigene finde ich (im Moment) am schönsten!
Aus Umweltgründen kommen die meisten Listen bei mir in eine Klarsichthülle (wer die Möglichkeit hat, kann sie natürlich auch laminieren!) und werden dann mit einem Whiteboard-Stift beschriftet, den man ganz einfach mit einem Küchen- oder Taschentuch wieder abwischen kann! So spart man Papier und Druckertinte!
Um die einzelnen Aufgaben auf seinem Tagesplan festzulegen, werde ich mich morgen Nachmittag mit dem Großen mal zusammensetzen; und vom Ergebnis werde ich Euch dann berichten!

Bianca